Die teuersten Hunderassen nach Welpenpreis beim seriösen Züchter - und was jede Rasse im Jahr an Unterhalt kostet.
Nicht sicher welche die richtige ist?Unser Quiz berücksichtigt deinen Lebensstil, Platz und Vorlieben.
Quiz starten →In unseren Daten für Europa der Thai Ridgeback und der Rat Terrier mit 2.000 bis 3.500 € für einen Welpen vom seriösen Züchter, dann Tibet-Mastiff, Goldendoodle und Bernedoodle mit 1.500 bis 3.500 €. In den USA liegen Tibet-Mastiff, Bernedoodle und Pomsky vorn, mit 2.000 bis 5.000 Dollar.
Als Rekord gilt meist ein roter Tibet-Mastiff namens Big Splash, der 2011 in China für rund 10 Millionen Yuan verkauft worden sein soll, damals etwa 1,5 Millionen Dollar. Solche Preise waren Teil einer Prestige-Blase unter reichen Käufern in China und brachen nach wenigen Jahren zusammen. Mit dem heutigen Preis eines Tibet-Mastiff-Welpen beim Züchter, 1.500 bis 3.500 € in unseren Daten, haben sie nichts zu tun.
Vor allem wegen Seltenheit und Zuchtkosten. Seltene Rassen haben wenige Züchter und lange Wartelisten, Riesenrassen kosten bei der Aufzucht viel, und manche Rassen bekommen ihre Welpen selten auf natürlichem Weg. Gesundheitstests beider Eltern, importierte Linien und Ausstellungserfolge erhöhen den Preis. Modekreuzungen sind vor allem wegen der Nachfrage teuer.
Viele können sich nicht natürlich paaren oder gebären: Züchter setzen künstliche Besamung ein, die meisten Würfe kommen per Kaiserschnitt, und die Würfe sind klein. In unseren Daten kostet ein Welpe 1.800 bis 3.000 €. Seltene Farben werden noch teurer verkauft, bringen aber oft zusätzliche Gesundheitsprobleme mit; ein höherer Preis bedeutet also keinen besseren Hund.
Nicht unbedingt. Die jährlichen Kosten hängen von Größe, Fell und Gesundheit ab, nicht vom Kaufpreis. Der Rat Terrier gehört in unseren Daten zu den teuersten Welpen, kostet aber 850 bis 1.300 € im Jahr, der Tibet-Mastiff dagegen 2.200 bis 3.500 €. Über ein Hundeleben übersteigen die laufenden Kosten den Kaufpreis meist um ein Vielfaches.
Für einen seriösen Züchter mit gesundheitlich untersuchten Eltern und einem gut sozialisierten Welpen ja: Das senkt das Risiko von Erbkrankheiten und späteren Tierarztkosten. Extra für eine seltene Farbe, eine ungewöhnliche Größe oder eine Modekreuzung zu zahlen, lohnt sich nicht. Am günstigsten ist ein Hund aus dem Tierheim: Gegen eine Schutzgebühr bekommst du ihn meist schon geimpft und kastriert.
Nicht sicher welche die richtige ist?Unser Quiz berücksichtigt deinen Lebensstil, Platz und Vorlieben.
Quiz starten →