Ersten Hund aussuchen? Diese 10 Rassen sind bekannt für ihre Geduld mit Anfängern - leicht zu erziehen, kinderfreundlich, wohnungs- und haustauglich. Temperament, Größe und jährliche Kosten im Vergleich.
Nicht sicher welche die richtige ist?Unser Quiz berücksichtigt deinen Lebensstil, Platz und Vorlieben.
Quiz starten →Golden Retriever und Labrador sind die klassische Antwort: Beide haben 5/5 bei Erziehbarkeit und Kinderfreundlichkeit und verzeihen die Fehler, die jeder Ersthalter macht. Dafür brauchen sie viel Bewegung und haaren stark. Wenn es kleiner und ruhiger sein soll, passen Cavalier King Charles Spaniel oder Havaneser: 4/5 bei Erziehbarkeit, 5/5 mit Kindern, wohnungstauglich und mit 3 bis 8 kg leicht zu händeln.
Das hängt vom Bundesland ab. In Niedersachsen ist der Sachkundenachweis für Ersthalter seit 2013 Pflicht: die Theorieprüfung vor der Anschaffung, die praktische Prüfung im ersten Jahr. Befreit ist, wer in den letzten zehn Jahren mindestens zwei Jahre ohne Unterbrechung einen Hund gehalten hat. In Berlin ist der Hundeführerschein freiwillig, befreit aber von der allgemeinen Leinenpflicht. Frag vor dem Kauf bei deiner Gemeinde nach.
Meist nicht, obwohl er hier bei der Erziehbarkeit auf Platz drei steht. In unseren Daten hat er 5/5 bei Energie, Haaren und Wachtrieb, und seine Rasseseite zählt Ersthalter ausdrücklich zu den Haltern, für die er nicht geeignet ist. Ein unterforderter Schäferhund wird laut und fordernd. Wenn es trotzdem einer sein soll, such dir vor dem Einzug eine Hundeschule und plane jeden Tag Kopfarbeit ein, nicht nur Spaziergänge.
Rechne mit zwei Posten. Der Kaufpreis beim Züchter liegt in unseren Daten für die meisten Rassen bei 1.000 bis 2.500 Euro, beim Havaneser bei 1.200 bis 2.500 Euro. Die laufenden Kosten mit Futter, Tierarzt, Pflege, Hundesteuer und Haftpflicht betragen beim Papillon etwa 700 bis 1.150 Euro im Jahr und beim Labrador 1.600 bis 2.550 Euro. Im ersten Jahr kommen Erstausstattung und Hundeschule dazu.
Oft ja. Unsere Daten geben dem Labradoodle 5/5 bei Erziehbarkeit und Kinderfreundlichkeit, dazu haart er wenig. Der Haken ist das Fell: Es muss mehrmals pro Woche gebürstet und regelmäßig geschoren werden, und wie stark ein einzelner Doodle haart, hängt von seiner Generation ab. Der Labradoodle ist keine FCI-anerkannte Rasse, es gibt also keine VDH-Papiere. Frag den Züchter genau nach den Elterntieren und ihren Gesundheitstests.
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